Unfallrisiko am Arbeitsplatz sinkt weiter
Das Unfallrisiko am Arbeitsplatz ist 2025 erneut gesunken. Die aktuellen Zahlen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zeigen zugleich, wie wichtig es bleibt, Risiken im Arbeitsalltag konsequent zu erkennen und zu vermeiden.
Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen registrierten im Jahr 2025 genau 689.922 meldepflichtige Arbeitsunfälle – 3,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch das Unfallrisiko ging zurück: Auf 1.000 Vollzeitäquivalente kamen 19,9 meldepflichtige Arbeitsunfälle, 3,2 Prozent weniger als 2024. Die DGUV sieht in der Entwicklung einen Beleg dafür, dass sich Investitionen in die Prävention auszahlen und dazu beitragen, schwere Arbeitsunfälle zu verhindern.
Wo die Gefahren liegen
Trotz der positiven Entwicklung starben 299 Versicherte bei einem Arbeitsunfall. Am häufigsten führte der Verlust der Kontrolle über ein Werkzeug oder einen Gegenstand zu einem meldepflichtigen Unfall (171.638 Fälle). Danach folgten Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle (163.430 Fälle). Bei den tödlichen Unfällen stand der Kontrollverlust über ein Transportmittel an erster Stelle (101 Fälle), gefolgt von Abstürzen (53 Fälle).
Risiken frühzeitig erkennen
Wirksamer Arbeitsschutz beginnt im Arbeitsalltag: mit einer gründlichen Gefährdungsbeurteilung, sicheren Arbeitsabläufen, passender Schutzausrüstung und regelmäßigen Unterweisungen. Ebenso wichtig ist eine Unternehmenskultur, in der Beschäftigte Gefahren offen ansprechen und selbst Verbesserungen vorschlagen können.
Hinweis:
Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung ergänzen sich dabei. Der Arbeitsschutz soll Unfälle und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren verhindern. Die betriebliche Gesundheitsförderung setzt darüber hinaus Impulse für Gesundheit und Wohlbefinden bei der Arbeit.
